Freiburg träumt vom Halbfinale: Perfekte Ausgangsposition erobert

Freiburg träumt vom Halbfinale: Perfekte Ausgangsposition erobert

In der wichtigsten Begegnung der Klubgeschichte erzielten Vincenzo Grifo (10.), Jan-Niklas Beste (32.) und Matthias Ginter (78.) die Treffer für den sechsten Triumph in ebenso vielen Heimspielen des Turniers. Auf den Rängen feierte auch der ehemalige Coach Christian Streich mit.

Zum Spielbericht: SC Freiburg gegen Celta Vigo

Möglicher Gegner im Halbfinale wäre der Gewinner der Partie zwischen Sporting Braga und Betis Sevilla. In den bisher besten Europapokalrunden scheiterte der Sport-Club stets im Achtelfinale an Juventus Turin (22/23) und West Ham United (23/24).

"Es steckte jede Menge Energie drin. Wir haben eine reife und beeindruckende Vorstellung abgeliefert", sagte Grifo bei RTL: "Das haben wir uns redlich verdient. Heute war es wunderbar, doch darauf ruhen wir uns nicht aus."

Die Enttäuschung über die knappe 2:3-Niederlage gegen den FC Bayern wandelten die Freiburger in positive Kraft um. "Selbst im Viertelfinale genießen wir nicht einfach nur den Augenblick und behaupten, wir hätten Geschichte geschrieben", unterstrich Schuster. Sein Team strebt mit Leidenschaft "das deutliche Ziel an, den nächsten Schritt zu machen".

Vor dem Spiel zogen die Fans beeindruckend vom Stadtzentrum zum Stadion und schufen in der Kurve eine beeindruckende "weiße Mauer" für ihr Team.

Grifo krönt den starken Auftakt

Das Team ließ sich von der Unterstützung anstacheln und band den Sechsten der spanischen Liga früh im eigenen Strafraum ein. Igor Matanovic (1.), Maximilian Eggestein (4.) und Yuito Suzuki (6.) verpassten noch Chancen, bevor der Rekordtorschütze des Vereins Grifo präzise ins lange Eck traf.

Danach zog sich der Sport-Club vorerst zurück, bevor die Mannschaft von Schuster nach einer halben Stunde wieder Gas gab. Beste schob nach einer brillanten Aktion nur noch ein, Johan Manzambi knüppelte kurz darauf den Pfosten (34.).

Nach der Pause beherrschte der Achte der Bundesliga vor 32.600 Fans das Geschehen und ließ die torstärkste Attacke der Europa League defensiv kaum zum Zuge kommen. Im Offensivspiel fehlte jedoch die Schärfe des ersten Durchgangs. Trotzdem köpfte Ginter nach einer Ecke zum 3:0. Die Gäste sorgten erst in den Schlussphasen für Bedrohung, bevor Lucas Höler den Pfosten traf (88.).