FC Bayern: "Beste Stimmung" seit dem Triple-Jahr

FC Bayern: "Beste Stimmung" seit dem Triple-Jahr

Elf Punkte Vorsprung in der Bundesliga, im DFB-Pokal im Halbfinale, in der Champions League mit Chancen zunächst aufs Viertelfinale: Vor den wichtigsten Wochen der Saison herrscht beim FC Bayern eitel Sonnenschein - vor allem wegen des offenbar stark ausgeprägten Teamgeists. "Ich sehe da schon Parallelen zur Triple-Sieger-Mannschaft von 2020 - auch wenn es noch früh ist für große Aussagen. Aber für mich herrscht aktuell schon die beste Stimmung im Team seit damals", behauptet Serge Gnabry im Klubmagazin "51".

Neben Gnabry betonen gleich mehrere Spieler vor dem Heimspiel am Freitag (20.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Mönchengladbach, dass gegenseitiger Respekt und großer Zusammenhalt die Gründe für den derzeitigen Erfolg seien. "Im Augenblick spielt jeder einen wichtigen Part im Team. Alle fühlen sich wohl und leisten ihren Beitrag", berichtet Kapitän Manuel Neuer. "Unser Auftreten", ergänzt der Japaner Hiroki Ito, "erinnert mich ein bisschen an die japanische Mentalität. Wir respektieren uns gegenseitig, kämpfen füreinander und geben alles für den Klub. Das spüre ich nicht nur in den Spielen, sondern auch in jedem Training."

Der Zusammenhalt und die daraus resultierende gute Stimmung wirken sich allem Anschein nach auch auf die Leistung aus. "Je mehr ich mit ihnen spiele, desto besser verstehe ich meine Mitspieler", sagt Torjäger Harry Kane, "die Spieler verstehen sich und die Abläufe besser, fühlen sich wohler in ihren Positionen und Bewegungen." Darüber hinaus halte Trainer Vincent Kompany das Team bei Laune und unter Spannung, erklärt Konrad Laimer: "Jeder hat das Gefühl: Wenn Du dich reinhängst und gut spielst, bekommst du eine Chance. Am Ende wird jeder gebraucht." 

Erst zweimal haben die Münchner in dieser Saison verloren: beim FC Arsenal in der Champions League (1:3) und gegen den FC Augsburg in der Bundesliga (1:2). Ansonsten aber: Siege, Siege, Siege. "Wenn man eine Serie startet, entsteht ein Momentum. Dann fühlt man sich fast unaufhaltbar", sagt Kane. "Siege", ergänzt Gnabry, "helfen immer, der Glaube an etwas Größeres entsteht fast automatisch."