FC Barcelona verlässt Superliga Vorhaben
Der FC Barcelona hat seinen Ausstieg aus dem Vorhaben einer europäischen Superliga angekündigt. In einer Erklärung am Samstag teilte der Verein mit, dass die "European Super League Company" und die verbleibenden beteiligten Clubs offiziell über diese Entscheidung unterrichtet wurden.
Bereits im Oktober letzten Jahres hatte Präsident Joan Laporta vom FC Barcelona versucht, das hochumstrittene Projekt wiederzubeleben. "Wir streben den Frieden an, da es einen Weg gibt, auf dem die Superliga Vereine zur UEFA zurückkehren können", erklärte Laporta, nachdem schon mehrere Teams ausgestiegen waren und die UEFA dem neuen Format bisher keine Zulassung erteilt hatte.
Das von Real Madrid Präsident Florentino Pérez geleitete Unternehmen hatte das Vorhaben 2024 überarbeitet. Die fortan als "Unify League" bezeichnete Liga sollte besser mit den bestehenden Wettbewerben abgestimmt sein. Die Saisonplatzierungen in den nationalen Ligen sollen im neuen System die Voraussetzung für die garantierte Teilnahme an der "Unify League" bilden. Das Ziel der Überarbeitung ist die Genehmigung durch die UEFA.
Viele frühere Mitinitiatoren, darunter führende Premier League Clubs wie FC Chelsea und Manchester United, hatten sich zuvor zurückgezogen. Atlético Madrid und drei italienische Vereine hatten das Projekt ebenfalls aufgegeben. Der FC Barcelona war einer von ursprünglich zwölf Clubs, die 2021 die Gründung eines neuen europäischen Wettbewerbs für Elite Mannschaften vorangetrieben hatten.