FBL und DFB rücken näher zusammen: Klärung in mehreren Bereichen

FBL und DFB rücken näher zusammen: Klärung in mehreren Bereichen

Der kürzlich im Dezember gegründete Verband der Frauen Bundesliga und der Deutsche Fussball Bund DFB sind in ihrem Konflikt um eine potenzielle Kooperation anscheinend einander näher gekommen. Wir haben konstruktive Diskussionen gehabt und in verschiedenen Aspekten gegenseitig Klarheit hergestellt ich unterstreiche gegenseitig teilte Jan Christian Dreesen Vorstandsvorsitzender von Bayern München beim Neujahrsempfang der Deutschen Fussball Liga DFL in Frankfurt am Main mit. Diesen Kurs werden wir nun fortsetzen.

Vor der Veranstaltung am Montagmorgen gab es einen fruchtbaren Dialog erläuterte Dreesen. Auf unserer Seite waren das Präsidium des neuen FBL e.V. mitsamt der Verhandlungsdelegation und gegenüber der DFB mit Bernd Neuendorf an der Führung. Bei der Versammlung der FBL Mitglieder am 5. Februar gilt es jedoch auch unsere Vereine für den nächsten Schritt mit dem DFB zu überzeugen.

Im Zentrum der Verhandlungen steht die Kernkomponente der vorgesehenen Umstrukturierung eine GmbH als Gemeinschaftsunternehmen die essenzielle Entwicklungen vorantreiben und eine wesentlich verbesserte Vermarktung ermöglichen soll. Um die Profi Struktur des Frauenfußballs in Deutschland zu stärken hatten die 14 Bundesliga Klubben Ende 2023 ihren eigenen Verband ins Leben gerufen anders als initial vorgesehen eigenständig und nicht auf dem Gelände des DFB.

Ein Auslöser für den Streit war das Zweifeln an den ausgehandelten Grundsätzen hatte Dreesen damals ausgeführt. Um keine weiteren Verzögerungen hinzunehmen haben wir daher einhellig im Dezember die Gründung des FBL e.V. als Verband der Bundesliga Teams vollzogen ohne Beteiligung des DFB.