Fantransparant gegen Kwasniok: "Weiss nicht recht warum"

Fantransparant gegen Kwasniok: "Weiss nicht recht warum"

Der Trainer Lukas Kwasniok von 1. FC Köln aus der Bundesliga zeigte sich verwundert ueber ein Banner der eigenen Anhänger, das sich gegen ihn richtete. "Ich weiss nicht so genau warum und weshalb, aber ich nehme das einfach zur Kenntnis", äußerte der 44 Jährige nach dem 2:2 Unentschieden (1:2) bei 1. FC Heidenheim.

Nach dem Schlusspfiff und dem siebten Match hintereinander ohne Erfolg liessen die Fans ihren Ärger mit "KWASNI YOK" raus. Yok bedeutet auf Türkisch in der Jugendsprache Deutschlands oft "nein" oder alternativ "nichts" eine klare Anspielung gegen den Coach.

"Ich habe es selber nicht mitbekommen, aber man hat mir Bescheid gegeben, dass es so etwas gab. Türkisch spreche ich nicht, daher liess ich es mir erklären", erläuterte Kwasniok. "Das gehört zum 1. FC Köln, hier geht es immer etwas lebhafter zu."

Er plane jetzt "versuchen, da auf irgendeine Weise ins Gespraech zu kommen" und hauptsächlich "durch starke Leistungen und Ergebnisse vorwärts zu machen", so Kwasniok. "Am wichtigsten für mich: die Darbietung der Spieler aufs Feld. Und ich habe eine vollkommene Geschlossenheit erlebt. Trainerstab, Team. Das ist mein Einflussbereich."

"Sonst", meinte Kwasniok mit einem leichten Grinsen bezüglich des kommenden Gegners am Mittwoch, "hoffe ich bloss, dass wir die Bayern ein bisschen nerven koennen."