"Falls es einen Favoriten gibt, dann ist es Paris": FC Bayern eilt mit Respekt vor dem PSG
Das Team unter Coach Vincent Kompany hat am 28. April und 6. Mai das Duell mit dem Titelverteidiger Paris Saint-Germain vor sich. "Falls es einen Favoriten gibt, dann ist es Paris", äußerte Vorstandssprecher Jan-Christian Dreesen vorsichtig. Kompany bezeichnete es als die "schwierigste aller Aufgaben. Doch der Glaube ist vorhanden, dass wir es schaffen".
Joshua Kimmich hatte bereits bei DAZN gewarnt: "Man darf nicht unterschätzen, dass sie zu den Topspielen in Bestform antreten. Es gab stets Kämpfe auf höchstem Niveau. Ich freue mich jedenfalls darauf."
Spielzusammenfassung: Bayern München gegen Real Madrid
Auszeit für Coach Kompany
Der FC Bayern reist mit einem Handicap in den Parc des Princes: Kompany ist nach seiner zweiten gelben Karte gesperrt. "Das macht mich nicht froh. Meine Worte waren in Ordnung, das begreife ich nicht", klagte der Trainer. Dennoch: "Das Team wird damit umgehen. Ich vertraue voll darauf – und für das Rückspiel bin ich zurück."
Die Begeisterung dämpfte die Sperre kaum. "Dieses Match hat den Geist des Teams offenbart. Wir spielen Fussball, aber entscheidend ist, dass wir kämpfen und standhaft sind", pries Sportdirektor Max Eberl. Das Spiel war "in der Spannung unschlagbar" gewesen. Dieser Club, so Eberl voller Stolz, "erlebt alles intensiv und hält zusammen. Das fühlt sich wunderbar an."
Noch Verbesserungspotenzial
Trotzdem müssen die munichschen Angreifer wie die Stars Harry Kane, Michael Olise und Luis Díaz sich gegen PSG in der Defensive verbessern. Im Spiel gegen Real Madrid kassierten die Bayern drei Gegentore, zwei davon durch Neuer verschuldet. "Wir waren nicht in Topverfassung. Viele Fehler sind passiert", gab Kimmich zu.
Umso intensiver war die Freude nach den späten Treffern. "Die stärksten Eindrücke sind die Bilder, wie die Spieler mit den Anhängern feierten. Dieser enge Zusammenhalt war entscheidend", lobte Kompany nach einem "herrlichen Abend".