Fair Play Geste von Gregoritsch: Derselbe faire Sportsmann wie eh und je

Fair Play Geste von Gregoritsch: Derselbe faire Sportsmann wie eh und je

Ein Kommentator lobte: Man erkennt sofort, wie fair dieser Sportler ist, indem er auf Anfrage seine Meinung offenlegt. Ausgezeichnet, auf diese Weise zu handeln. Gregoritsch, der zwischen 2015 und 2017 für Hamburg aktiv war, bleibe derselbe ehrliche Athlet, als den man ihn kannte, betonte er.

Bei einem Duell zwischen Gregoritsch und dem HSV Verteidiger Fabio Vieira unmittelbar vor der Halbzeitzeit pfiff Schiedsrichter Deniz Aytekin beim Stand von 1:1 (0:1) erst einmal einen Freistoß für Augsburg in guter Lage vor dem Strafraum. Nach starken Einwänden der Hamburger Spieler und möglicherweise infolge einer Unterbrechung durch eine Behandlung eines HSV Akteurs, unterhielt sich Aytekin danach mit Gregoritsch. Der Stürmer aus Österreich räumte ein, dass es kein Foul durch seinen Gegner gegeben habe.

Baum lobt, aber tadelt Aytekin

Auch Gregoritschs Coach Manuel Baum spendete Anerkennung dafür, kritisierte jedoch den Schiris Entscheidung. Dies ist eine tolle Reaktion, dennoch halte ich es für unpassend, dass der Schiedsrichter einen Spieler befragt. Was wäre passiert, hätte er das Gegenteil behauptet? Er wäre dann der Schuldige, meinte Baum. Als Schiedsrichter würde ich diese Last nicht auf einen Spieler übertragen.

Aytekin rechtfertigte sein Handeln nach dem Spiel: Ich strebe nur nach Gerechtigkeit und Ehrlichkeit, erklärte er. Viele bemängeln ja, dass im Fußball Respekt, Fairness und Humanität fehlen, doch dies war ein perfektes Beispiel für wechselseitige Achtung.

Gregoritsch selbst beschrieb gegenüber der Bild Zeitung den Vorfall: Ich landete auf ihm. Das habe ich ihm direkt mitgeteilt. Ich war aus dem Spiel und brauchte Pflege. Dann kam Deniz zu mir. Wir sind uns seit einem Jahrzehnt bekannt. Da kann man sich kurz austauschen, so der Spieler aus Augsburg.