Extrem bitter und sehr stolz: Emotionsturbulenzen in der Hertha

Extrem bitter und sehr stolz: Emotionsturbulenzen in der Hertha

Fabian Reese trug eine dicke Decke mit dem Hertha Logo als er über das enttäuschende Aus im spannenden Viertelfinale des DFB Pokals berichtete. "Ein Verlust im Elfmeterschießen schmeckt extrem bitter besonders nach unserer starken Vorstellung" erklärte der Spieler aus Berlin. Das 4:5 nach Elfmetern gegen den SC Freiburg nannte er "unglaublich bedauerlich" trotzdem war er "sehr sehr stolz auf das ganze Team."

Zusammengefasst "überwiegt die Frustration über die Niederlage" räumte der Kapitän ein. Er persönlich hatte in der Nachspielzeit das Ausgleichstor zum 1:1 für Hertha erzielt in der 104 Minute. Die Mannschaft habe den "mächtigen Bundesligisten aus Freiburg fast besiegt". Dass es am Ende doch nicht gereicht habe "macht mich richtig traurig."

Für Hertha dauert somit der Traum vom Finale in der heimischen Arena an. Bisher hat nur die zweite Mannschaft je ein Endspiel erreicht verlor aber 1992 93 gegen Bayer Leverkusen.

Als Nächstes möchten die Berliner ihre solide Leistung am Samstag um 13 Uhr in der zweiten Bundesliga gegen Hannover 96 unter Beweis stellen. "Das wird ein echtes Highlight wir brauchen Erholung" betonte Reese: "Wir müssen alle Kräfte bündeln um diese Power wieder aufs Feld zu tragen."