"Es ist sein Turnier": Hohe Erwartungen an Spanien Star Yamal bei der WM

"Es ist sein Turnier": Hohe Erwartungen an Spanien Star Yamal bei der WM

Lamine Yamal schlendert dieser Tage völlig entspannt durch den Walmart. Er geht mit seinen Freunden einkaufen, wie ein ganz normaler 18 Jähriger.

Doch die Realität sieht natürlich anders aus. Yamal ist der strahlende Diamant des Weltfußballs. Das Wunderkind, das einst von Lionel Messi gebadet wurde. Wenn Spaniens Überflügler den Platz betritt, gehört ihm die Aufmerksamkeit von Milliarden Menschen. Die Weltmeisterschaft 2026 soll sein großes Turnier werden.

"Tausend Mal", hat sich der Flügelspieler vom FC Barcelona schon ausgemalt, den goldenen Pokal in die Höhe zu stemmen – genauso wie seine großen Vorbilder. "Die WM ist das Höchste im Fußball", stellte Yamal klar.

Am Montag (18 Uhr/ARD, ServusTV) tritt der Europameister in Atlanta gegen Kap Verde zur Weltmeisterschaft an. Vielerorts wird Spanien als absoluter Top Favorit gehandelt. Zumal man mit Yamal ein echtes Ausnahmetalent in seinen Reihen hat.

Match Center: Spanien gegen Kap Verde

Fitness Bedenken ausgeräumt

Doch mit den großen Hoffnungen kommen natürlich auch gewisse Zweifel. Als er sich Ende April in einem Ligaspiel für Barça bei der Ausführung eines Elfmeters am Oberschenkel verletzte, brach auf der spanischen Halbinsel Panik aus.

Was, wenn Yamal nicht rechtzeitig fit wird? Nationaltrainer Luis de la Fuente und auch sein Clubtrainer Hansi Flick beruhigten die Öffentlichkeit schnell. Am vergangenen Wochenende durften die Fans endgültig aufatmen.

Yamal und auch der zuletzt ebenfalls angeschlagene Nico Williams kehrten unter dem Jubel der Teamkollegen im Basecamp in Chattanooga/Tennessee ins Mannschaftstraining zurück. Zwar könnte es sein, dass das Duo gegen den krassen Außenseiter Kap Verde zunächst auf der Bank Platz nimmt, aber Yamals Genesung beflügelt die gesamte Mannschaft.

Spürt Yamal den großen Druck?

"Es ist sein Turnier", sagte Spaniens Technischer Direktor Aitor Karanka. Und Coach de la Fuente schwärmt: "Er hat eine gottgegebene Begabung. Er spielt mit einer Reife, die man normalerweise erst bei 24 oder 25 Jährigen sieht.", schwärmte de la Fuente.

Der Jüngling mit der Zahnspange spürt den Druck aber kaum. Die hohen Erwartungen brächten bei ihm "das Beste zum Vorschein". Sein Erfolgsrezept: "Letztendlich steigert man sein Niveau, wenn man höhere Ansprüche an sich stellt."