Erfolgreiche Heimpremiere für Riera: Frankfurt siegt im Krisenmatch

Erfolgreiche Heimpremiere für Riera: Frankfurt siegt im Krisenmatch

Erster Triumph nach 63 Tagen: Albert Riera feierte ein gelungenes Debüt als Trainer bei Eintracht Frankfurt zu Hause. Die Hessen setzten sich im Duell gegen Borussia Mönchengladbach mit 3:0 (2:0) durch und unterbrachen ihre Serie von sieben Bundesligaspielen ohne Sieg. Mit vier Zählern aus den letzten zwei Matches stoppte der spanische Trainer vorerst den Abwärtstrend, und der Fokus richtet sich nun wieder auf die Plätze für den Europapokal.

Nathaniel Brown (24.), Ayoube Amaimouni-Echghouyab (34.) und Ansgar Knauff (75.) erzielten die Treffer für die SGE, die sich in der Abwehr stabiler präsentierte als unter den vorherigen Trainern. Für die Gladbacher dauert die Negativserie mit dem sechsten Spiel ohne Erfolg ungehindert an, der Abstiegskampf wird immer knapper. Gegen den Rivale aus Frankfurt holten sie seit zehn Begegnungen keinen Dreier mehr.

Riera wollte kein weiteres Spektakel wie im Hinspiel erleben, als Eintracht nach einer 6:0 Führung noch mit 6:4 zitternd gewann. "Ich hoffe, es wird nicht wieder so ein Match, sonst laufe ich mit noch mehr grauen Haaren herum", scherzte der Spanier. Vor 59.500 Fans startete sein Team jedoch stark, Arnaud Kalimuendo verfehlte zweimal gute Chancen gegen Moritz Nicolas (4., 11.).

Bei der zweiten Gelegenheit verletzte sich der Stürmer unglücklich an der Schulter und musste nach 17 Minuten wegen der Engpässe im Mittelfeld, wo Mahmoud Dahoud fehlte, ausgewechselt werden. Ohne ihren regulären Angreifer kam die SGE über die linke Flanke gut voran, Brown beendete ein Zweikampf mit Jean-Mattéo Bahoya präzise ins lange Eck. Gladbach besaß mehr Ballkontrolle, blieb aber bei Abschlüssen wie dem von Kota Takai (19.) wirkungslos.

Frankfurt nutzte seine Chancen hingegen klug, der Debütant Amaimouni-Echghouyab beim Konter traf traumhaft ins Eck. In der Pause änderte die Borussia ihre Aufstellung, was sie im Ballbesitz direkter machte. Haris Tabakovic scheiterte mit dem Kopf an Kaua Santos (48.), der Einwechsler Shuto Machino wurde in letzter Sekunde blockiert (56.). Rieras Mannschaft verteidigte leidenschaftlich, setzte vorn aber kaum Akzente mehr.

Am Ende vergab Joker Knauff einen groben Fehler von Takai eiskalt.