Eberl: Upamecano Wahrscheinlichkeit zum Einsatz gegen Augsburg gering

Eberl: Upamecano Wahrscheinlichkeit zum Einsatz gegen Augsburg gering

Der Innenverteidiger Dayot Upamecano steht dem FC Bayern wohl auch am kommenden Wochenende nicht zur Verfügung. Ein Auftritt am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim Duell mit dem FC Augsburg sei "eher schwierig", erklärte Sportvorstand Max Eberl nach dem 2:0 (0:0)-Erfolg in der Champions League gegen Union Saint-Gilloise, das der Franzose aufgrund von Krankheit ausgelassen hatte.

"Er fühlt sich bereits geschwächt, doch unsere Mediziner sind kompetent. Wir werden abwarten, was sie mit ihren Heilmitteln bewirken können", meinte Eberl, der trotz "einer der langsameren" Hälften in dieser Saison am Ende doch zufrieden war. Die sichere Qualifikation für das Achtelfinale sei "unser primäres Anliegen" gewesen, betonte der 52-Jährige: "Wir streben an, diesen zweiten Rang zu sichern. So umgehen wir Arsenal und erlangen bis zum Halbfinale Heimvorteil im Rückspiel. Das ist ein lohnendes Vorhaben, das wir nun noch umsetzen wollen."

Ein Unentschieden im letzten Gruppenspiel bei PSV Eindhoven würde dafür ausreichen. Die Bayern ersparen sich dadurch den unnötigen Abstecher über die Play-off-Runde. "Das bedeutet viel, im Vorjahr ist uns das misslungen", kommentierte Torschütze Harry Kane, der den deutschen Meister mit seinen zwei Toren (52., 55./Elfmeter) zum Triumph geführt hatte.

Min-Jae Kim, der in der 63. Minute die rote Karte nach Gelb erhielt und sich anschließend bei den Anhängern halbwegs entschuldigte, müsse sich "keine Sorgen machen, das gehört zum Fußball", beruhigte Eberl. Ähnlich wie Kane nach seinem verfehlten Elfmeter (81.) an die Latte: "Er ist richtig enttäuscht, er hatte geplant, ihn präzise unter die Decke zu platzieren", erläuterte Eberl. "Doch er darf auch einmal daneben schießen. Wir freuen uns, dass er bei uns ist, denn er ist unser Schlüsselspieler. Auf den ist Verlass."