"Durchaus machbar": Schade schätzt seine Chancen für die WM ein

"Durchaus machbar": Schade schätzt seine Chancen für die WM ein

Kevin Schade als Spieler der deutschen Fußballnationalmannschaft ist überzeugt von einer möglichen Berufung zur Weltmeisterschaft 2026. "Es erscheint mir durchaus realistisch, dass ich die Gelegenheit erhalte, mitzuwirken. Allerdings beschäftige ich mich momentan nicht intensiv mit diesem Thema", erklärte der Stürmer in einem Gespräch bei Sky. Maßgeblich komme es auf anhaltende gute Performances an: "Das bildet die Grundlage und stellt den einzig möglichen Einflussbereich dar, dem ich meine volle Aufmerksamkeit widme."

Die Trainingslager bei der Deutschen Fußballnationalmannschaft des DFB haben ihm besonders das außergewöhnlich hohe Level im Team aufgezeigt. "Das liegt eine Stufe höher", meinte Schade, der seit 2023 in der englischen Premier League für den FC Brentford aufläuft. Vor allem von Teamkollegen wie Joshua Kimmich und Serge Gnabry könne er einiges übernehmen. Kimmich strebe zum Beispiel "schon während des Aufwärmens den Sieg in jedem Spiel" an und zeige nach vielen Jahren auf höchstem Niveau weiterhin starken Ehrgeiz, "alles zu erobern" - "Daraus lässt sich definitiv lernen", betonte Schade.

Bezüglich der Wahrnehmung seiner Engagements in England äußert Schade Nachvollziehbarkeit. In Deutschland stünden Akteure stärker im Rampenlicht, außerdem sei es "in der stärksten Liga weltweit" besonders herausfordernd, sich langfristig zu etablieren. In der laufenden Saison weist Schade sechs Treffer und drei Vorlagen auf. Mit insgesamt neun Torvorlagen rangiert er gemeinsam mit Nick Woltemade von Newcastle United als effektivster deutscher Berufsspieler in England.

Schade erhielt 2023 erstmals unter dem damaligen Nationaltrainer Hansi Flick die Einladung in die A-Auswahl. Bisher bestritt er fünf internationale Partien. Zuletzt war der 24-Jährige im November in der Qualifikation zur WM gegen Luxemburg (2:0) kurz zum Einsatz gekommen.