Diskussion um Stürmerstar Azmoun: Irans Vizepräsident befürwortet Rückkehr

Diskussion um Stürmerstar Azmoun: Irans Vizepräsident befürwortet Rückkehr

Abdolkarim Hosseinzadeh, einer der stellvertretenden Präsidenten des Landes, hat sich nun öffentlich via X geäußert. "Die Heimat sollte die Verbundenheit ihrer Kinder wahren", schrieb er. Man solle Azmouns "Zeichen dieser Verbundenheit" nicht ignorieren und ihn, "wenn möglich", wieder in die Nationalelf zurückholen.

Azmoun selbst hat kürzlich Lokalpatriotismus gegenüber dem Iran auf Instagram betont. Er bezeichnete sich als "Sohn des Iran". Weiter hieß es: "Egal wo ich spiele – meine Identität, mein Herz und mein Stolz bleiben Iran."

Die Leverkusener Vergangenheit

Laut Medienberichten entstand die Kontroverse durch ein Foto auf Azmouns Instagram Profil, das ihn mit ranghohen Politikern der Vereinigten Arabischen Emirate zeigt. Dies wurde ihm als mangelnde Vaterlandsliebe ausgelegt. Die VAE werden im regionalen Machtgefüge als enge Verbündete der USA betrachtet, die derzeit mit dem Iran Krieg führen.

Der Stürmer, der bisher 57 Tore für den Iran erzielte und früher unter anderem für Bayer Leverkusen sowie AS Rom aktiv war, hatte sich bereits mehrfach politisch positioniert und damit te求め Kritik in Staatsmedien provoziert. Iranische Sportjournalisten schätzen jedoch, dass Azmoun dennoch in den finalen Weltmeisterschaftskader berücksichtigt werden könnte. Eine definitive Entscheidung steht noch aus.

Die iranische Nationalmannschaft trifft bei der WM (11. Juni bis 19. Juli) in der Gruppenphase auf Neuseeland, Belgien und Ägypten. Die Spiele werden in Los Angeles und Seattle ausgetragen. Der Verband gab kürzlich bekannt, dass das WM Basislager von den USA nach Mexiko verlegt wird.