Der iranische Kapitän Taremi vermisst in den USA das WM Gefühl: "Es ist nicht dasselbe"
Vor ungefähr 100 Journalisten aus der ganzen Welt sprach Taremi über die Reisebeschränkungen und forderte auch im Namen der Fans den Fußballweltverband FIFA in die Verantwortung. "Das untergräbt die Botschaft der FIFA, dass Fußball Frieden schafft. Ich hoffe, dass sich dies in Zukunft für alle Teams und ihre Fans wieder ändern wird."
Zum Matchcenter: Iran gegen Neuseeland
Nur wenige Stunden nachdem der US Präsident Donald Trump den Friedensschluss zwischen dem Hauptgastgeber und dem Iran verkündet hatte, forderte die FIFA die Journalisten auf, keine politischen Fragen zu stellen. Doch im Inneren des riesigen Stadions in Los Angeles drehte sich dennoch nicht alles um den Sport. Auch wenn Irans Trainer Ali Ghalenoei fast gequält betonte: "Wir sind hier, um Fußball zu spielen. Wir sind keine politischen Persönlichkeiten."
Auswirkungen des Krieges
Doch die Iraner stehen vor einer komplexen Weltmeisterschaft. Aufgrund des nun offenbar beendeten Krieges mit den USA gab es lange Zweifel an der Teilnahme des dreimaligen Asienmeisters. 15 Mitgliedern der Delegation wurde kein Visum ausgestellt. Zudem musste das Teamquartier kurzfristig ins mexikanische Tijuana verlegt werden. "Das hat uns natürlich beeinflusst", sagte Ghalenoei und fügte hinzu: "Wir sind spät angekommen und hatten nicht genug Zeit zur Vorbereitung. Das spielt natürlich eine Rolle."