"Das nervt": Undav wehrt Kritik ab

"Das nervt": Undav wehrt Kritik ab

Obwohl der 3:0-Sieg letztendlich klar und dominant ausfiel, schien Deniz Undav alles andere als zufrieden. Der Grund dafür lag nicht so sehr im Spielverlauf, sondern in der vorab geäußerten Kritik an dem Nationalspieler. "Immer wenn ich in zwei Partien kein Tor erziele, bin ich plötzlich der schlechteste Stürmer", erklärte der VfB-Stürmer nach dem Erfolg auswärts gegen Borussia Mönchengladbach in einem Interview bei DAZN: "Das geht mir auf die Nerven. Aus diesem Grund habe ich angedeutet, dass Kritiker besser schweigen sollten."

Undav kam in der 61. Minute ins Spiel und feierte nur 13 Minuten später sein elftes Tor der Saison mit einer Geste, bei der er die Hand auf und zu klappte und dann darauf schlug, um die Kritik auf symbolische Weise zum Verstummen zu bringen. Der 29-Jährige hatte tags zuvor in der 0:2-Niederlage im Europapokal in Rom mehrere Chancen vergeben. Genau aus diesem Grund rückt der VfB nun den Play-offs in der Europa League gefährlich nahe. 

Allerdings verflog der Frust rasch. Beim Thema der sechs Spiele ohne Niederlage und der zehn Punkte aus den ersten vier Begegnungen im Jahr 2026 geriet Undav ins Schwärmen: "Die Chemie im Team hat ein neues, höheres Niveau erreicht, das muss ich betonen." Nach 19 Runden belegt der VfB den vierten Platz in der Tabelle.