Coach Moriyasu über Fan-Aktion: "Teil der japanischen Kultur"

Coach Moriyasu über Fan-Aktion: "Teil der japanischen Kultur"

Viele Japaner würden einen Ort in einem besseren Zustand hinterlassen wollen, als sie ihn vorgefunden hätten. "Unsere Teammitglieder verhalten sich genauso. Die Japaner legen grundsätzlich großen Wert darauf, den Raum sauber zu hinterlassen", sagte Moriyasu. Wenn Japan im zweiten Spiel der Gruppe F am Sonntagmorgen (6.00 Uhr MESZ/MagentaTV) gegen Tunesien in Monterrey/Mexiko antritt, dürften sich die "Blauen Samurai" ähnlich verhalten.

Sportlich rechnet Moriyasu mit einer großen Herausforderung. Nach dem Trainerwechsel bei Tunesien warnte der 57-Jährige vor Aufbruchstimmung beim kommenden WM-Gegner. "Wir sind darauf vorbereitet, gegen eine völlig andere Mannschaft anzutreten", sagte Moriyasu: "Ich bin mir sicher, dass sich die Mannschaft von der unterscheidet, die gegen Schweden angetreten ist."

Match-Center: Tunesien vs. Japan

Tunesien hatte nach der heftigen Auftaktniederlage gegen Schweden (1:5) Trainer Sabri Lamouchi mit sofortiger Wirkung entlassen, die Nachfolge trat sein französischer Landsmann Hervé Renard an.

Das Duell mit Tunesien steht derweil unter besonderen Vorzeichen: Es ist das 1000. WM-Spiel der Fußball-Geschichte. "Es ist eine große Ehre. Wir wollen sicherstellen, dass es ein Spiel wird, das dem 1000. Spiel der Weltmeisterschaft gerecht wird", sagte Moriyasu.