BVB: Kovac als Problemlöser im Gespräch

BVB: Kovac als Problemlöser im Gespräch

Der Trainer Niko Kovac betrachtet Borussia Dortmund nach einer Phase, in der oft nur das Ergebnis überzeugte, während die Leistung hinterherhinkte, als auf einem soliden Pfad. Viele Elemente laufen gut, vieles passt zusammen. Wir agieren siegreich, erzielen zahlreiche Treffer und zeigen Vielseitigkeit. Zudem wehren wir uns stark, so Kovac.

Dies entspricht dem modernen Fußball, unterstrich Kovac vor dem Hinspiel der Playoffs in der Champions League gegen Atalanta Bergamo am Dienstag (21.00 Uhr über Prime Video), doch er mahnte zur Vorsicht: Die Ausgewogenheit ist entscheidend. Vor einem Team wie Bergamo muss der BVB hinten stabil bleiben, um vorn Möglichkeiten auszunutzen.

Der Rivale, aktuell Sechster in der Serie A, zählt nicht zu den TopAdressen im europäischen Fußball, sollte aber nicht unterschätzt werden. Es handelt sich um ein wirklich starkes Team, das sich über Jahre aufgebaut hat und vor zwei Jahren die Europa League holte, erklärte Kovac. Sie haben ein Konzept geschaffen, das aktuell beliebt ist: Es dreht sich um Mann gegen Mann auf dem gesamten Feld. Deshalb schätzt er die Aussichten als ausgeglichen bei 50 zu 50.

Überdies muss Kovac in der Abwehr kreativ werden. Vier Zentralverteidiger fehlen verletzt, teilte er mit, da neben Emre Can und Filippo Mane nun auch Verteidigungsspitze Nico Schlotterbeck (muskelbedingte Beschwerden) und Niklas Süle (Oberschenkelverletzung) ausfallen. Luca Reggiani, 18 Jahre alt, dürfte ähnlich wie in der zweiten Halbzeit beim 4:0 gegen Mainz 05 zum Einsatz kommen, Kovac könnte Julian Ryerson zentral rücken lassen: Wir werden eine passende Variante ausarbeiten.