Bulgarien trauert um Dimitar Penew, den ehemaligen Nationaltrainer

Bulgarien trauert um Dimitar Penew, den ehemaligen Nationaltrainer

Der bulgarische Fußball ist in tiefer Trauer um den ehemaligen Nationaltrainer Dimitar Penew. Der Verband des Landes teilte am Samstag mit, dass der frühere Coach gestorben ist, der Bulgarien zur Weltmeisterschaft 1994 in den USA ins Halbfinale geführt hatte und dabei Deutschland im Viertelfinale mit 2:1 besiegt hatte, und zwar im Alter von 80 Jahren.

"Das ist ein dunkler Tag nicht nur für unseren Fußball, sondern auch für den gesamten Sport in Bulgarien und die Gesellschaft vor Ort, eine echte Ikone wie Dimitar Penew ist von uns gegangen", erklärte Verbandspräsident Georgi Iwanow. "Er war eine Persönlichkeit, die in Bulgarien von jedermann geschätzt und geehrt wurde."

Penew hatte als Spieler eine glänzende Laufbahn mit drei WM-Beteiligungen hinter sich (1966, 1970 und 1974) und holte als Trainer diverse Meisterschaften im Inland. Er stand dem Nationalteam von 1991 bis 1996 vor, wobei der Höhepunkt der vierte Platz bei der WM in den USA war, nachdem Bulgarien das deutsche Team im Viertelfinale 2:1 geschlagen hatte. 2007 leitete er die Auswahl nochmal kurzfristig. Zudem erhielt er die Auszeichnung als bester bulgarischer Trainer des 20. Jahrhunderts.