Boykott der WM? Kimmich schiebt Thema zu Politik
Joshua Kimmich möchte die Diskussionen jenseits des Sports vor der WM 2026 so gut es geht ignorieren. "Ich mische mich nicht mehr in politische Gespräche ein", erklärte der Anführer der deutschen Nationalelf nach dem Champions League Duell des FC Bayern mit Union Saint Gilloise (2:0) und lächelte über die wachsenden Forderungen nach einem Boykott des Wettbewerbs in den USA, Mexiko und Kanada.
Diese Position sei eine Erfahrung aus der WM 2022 in Katar, so Kimmich. "Wir haben gesehen, dass es wenig hilft, wenn wir als Spieler zu stark politisch werden." Es gehöre zwar "auch zu unserer Pflicht, uns bis zu einem gewissen Grad zu äußern. Doch ich denke, in Deutschland und beim DFB gibt es Fachleute, die das besser können und sich dazu positionieren sollten."
Kürzlich haben einige Politiker einen Boykott des großen Events vorgeschlagen, als Antwort auf die harte US Außenpolitik und die Warnungen von Präsident Donald Trump gegenüber Europa. Der Deutsche Fußball Bund äußert sich derzeit nicht zu diesem Punkt.