Boston als WM-Austragungsort: Einigung im Disput über Sicherheitsausgaben

Boston als WM-Austragungsort: Einigung im Disput über Sicherheitsausgaben

Erleichterung bei den Verantwortlichen in Boston als WM-Austragungsort: Die vorgesehenen Partien der Fußballweltmeisterschaft im Gillette Stadium finden nach einer Einigung im Konflikt um die Sicherheitskosten nun doch statt. Die Stadt Foxborough muss dank des Abkommens mit dem Unternehmen von Robert Kraft, dem Besitzer des NFL-Teams New England Patriots, und dem Komitee Boston Soccer 2026 keine Kosten für Sicherheitsvorkehrungen übernehmen.

"Robert Kraft hat letztendlich eingewilligt, die Zahlungsregelungen für Boston 2026 abzusichern", erklärte der Stadtrat Mark Elfman gegenüber dem Sender ESPN. Kraft Sports + Entertainment gibt dem Organisationskomitee finanzielle Garantien, sodass Ausgaben für Polizei, Infrastruktur und Material pünktlich beglichen werden können.

Vor wenigen Tagen stand das Turnier noch in der Schwebe. Ursache war ein Streit über die Finanzierung eines Sicherheitsplans in Höhe von etwa 7,8 Millionen Dollar. Die Gemeinde Foxborough lehnte es ab, die Ausgaben vorab zu stemmen, bis die versprochenen Bundesmittel eintreffen.

Ohne abgesicherte Finanzierung wollte die Kommune die notwendige Genehmigung nicht ausstellen. Vertreter der Stadt betonten, dass die Summe fast zehn Prozent des Jahreshaushalts für die rund 18.000 Bewohner ausmacht und für die lokalen Steuerzahler kaum zu stemmen sei.

Im Gillette Stadium, das in Foxborough etwa 40 Kilometer südwestlich von Boston liegt, sind während der WM im Sommer sieben Begegnungen vorgesehen, darunter ein Viertelfinale. Die USA veranstalten das Event vom 11. Juni bis 19. Juli zusammen mit Mexiko und Kanada.