Berger verlangt: Im Spiel gegen Norwegen noch effektiver agieren
Auch bei dem erfolgreichen Einstieg in die WM-Qualifikation erkennt Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger Potenzial für Verbesserungen beim deutschen Frauenfußballteam. Es war ersichtlich, „dass wir eine Zeit lang nicht als Einheit gespielt haben. Wir vermögen durchaus noch wirksamer zu handeln“, äußerte die 35-Jährige am Folgetag nach dem dominanten Triumph über Slowenien. Allerdings gilt ein 5:0 (2:0) im Debütmatch „auf jeden Fall als klares Signal. Als Startpunkt ist das bereits solide“.
Am Samstag um 18.00 Uhr im ZDF-Livestream steht für die DFB-Frauen der erste ernsthafte Testkampf des frischen Jahres an, die Partie gegen Norwegen. „Jede Begegnung stellt eine Hürde dar, Norwegen zählt zu den hochkarätigen Teams. Die Gegnerinnen verfügen über eine Fülle von Athletinnen, die über Dauer hinweg exzellent agieren“, betonte Berger und insistierte darauf, dass das deutsche Kollektiv „sich gezielter darauf einrichten“ müsse. Vor allem der Kunstrasen in Stavanger verlangt eine prompte Gewöhnung: „Trotzdem sind wir Fachleute und bewältigen das“.
Im Hinblick auf die Qualifikation zur WM in Brasilien 2027 beschrieb Berger eine „gewaltige“ Antriebskraft. „Weshalb einstellen, gerade wenn es am reizvollsten ist?“, bemerkte die geübte Schlussfrau, die nach dem Internationalen Jahr 2025 ihre Weiterführung der Karriere bekanntgegeben hatte. Eine Weltmeisterschaft stelle „ein wahrlich faszinierendes Highlight“ dar. Jedoch riet sie von übertriebenem Enthusiasmus ab: „Unsere Gruppe birgt keine Leichtigkeit. Jede erscheint mir fordernd, erst muss man sie durchstehen“.