Bayern ohne Stürmer Jackson für nächste zwei Bundesliga Partien

Bayern ohne Stürmer Jackson für nächste zwei Bundesliga Partien

Der Rekordmeister Bayern München wird in den beiden nächsten Spielen der Bundesliga auf den Stürmer Nicolas Jackson nicht zurückgreifen können. Am Samstag hatte er beim Unentschieden gegen Bayer Leverkusen (1:1) in der 42. Minute eine Rote Karte erhalten. Am Montag entschied der Kontrollausschuss des DFB wegen eines rauen Eingriffs mit einer Sperre für die kommenden zwei Liga Begegnungen. Die Entscheidung ist endgültig.

Dadurch fehlt Jackson dem Tabellenführer beim Match gegen Union Berlin am Samstag (15.30 Uhr bei Sky) und nach der internationalen Pause beim Spiel beim SC Freiburg am 4. April. Der Spieler aus Senegal erhielt in Leverkusen zunächst eine Gelbe Karte, nachdem er den Bayer Angreifer Martin Terrier hart auf den Knöchel getreten hatte. Auf Anregung des VAR und nach Überprüfung der Aufnahmen schickte Schiedsrichter Christian Dingert ihn dann vom Feld.

Gerade vor der Bekanntgabe der Sperre für Jackson wies das DFB Sportgericht den Einspruch der Bayern gegen die Sperre von Luis Díaz zurück. Der Angreifer aus Kolumbien bleibt somit für das Spiel gegen Union gesperrt.

Díaz war ebenfalls in Leverkusen in der 84. Minute mit Gelb Rot vom Platz geflogen. Schiedsrichter Dingert nannte seine Entscheidung später einen Fehler. "Wenn ich die Aufnahmen jetzt betrachte, war es kein Elfmeter. Gelb Rot ist zu streng, das würde ich heute nicht mehr so entscheiden", meinte er.

Für das Gericht spielte die Aussage von Dingert keine Rolle, wie Vorsitzender Richter Stephan Oberholz begründete. "Wichtig ist, dass es sich um eine Tatsachenfeststellung handelt, die nur korrigiert werden kann, wenn sie schwerwiegend, klar und unzweifelhaft objektiv falsch ist. Das trifft hier nicht zu", erklärte er.