Baumann erwartet Lernprozesse: "Könnte gut für den Fortschritt sein"

Baumann erwartet Lernprozesse: "Könnte gut für den Fortschritt sein"

Oliver Baumann zögerte keinen Augenblick. Ist er beunruhigt nach lediglich einem Punkt aus den zwei Begegnungen mit den Abstiegsgegnern Köln und St. Pauli? "Nein, keinesfalls. Der Kurs ist der richtige", betonte der Torwart von Hoffenheim mit fester Stimme. Die Vorstellung war auch im 0:1 (0:1) gegen die Kiezbewohner "gut" gewesen. "Allerdings fehlten einige Prozente. Eventuell ist das sogar vorteilhaft für den Fortschritt und um die Aufmerksamkeit zu steigern."

Nach acht Siegen hintereinander und 148 Tagen verloren die Mannheimer erneut ein Spiel vor heimischem Publikum. "Was kann ich meiner Mannschaft vorwerfen, ausser dass wir einmal nicht genügend konzentriert waren und im Angriff nicht scharf genug umsetzten", erläuterte Baumann weiter: "Wir müssen jedes Match isoliert betrachten und auf unserem Pfad ausdauern, den wir verfolgen. Denn dieser Pfad ist korrekt und vielversprechend."

Im Spiel gegen St. Pauli vermochte das Team von Christian Ilzer mehrmals nicht an den herausragenden Keeper Nikola Vasilj vorbeizukommen, das Gegentor erzielte Mathias Pereira Lage (45.+4) kurz vor der Halbzeit. Trotz der Auswärtsniederlage hält die TSG als Tabellendritter den Anschluss an die Spitze für die Champions League. "Das spielt für mich keine Rolle. Wir wissen, dass es am Saisonende drauf ankommt", erklärte der Mittelfeldspieler Grischa Prömel: "In den Monaten Februar und März geht es ums Durchhalten, um später in der entscheidenden Runde eine echte Chance zu haben."