Baum fordert Augsburger Fußballkultur heraus

Baum fordert Augsburger Fußballkultur heraus

Der Trainer Manuel Baum strebt beim Bundesligisten FC Augsburg eine einzigartige Fußballkultur an. Dazu zählen aus seiner Perspektive gegenseitige Hilfe ebenso wie die Bereitschaft sachliche Kritik zu akzeptieren ohne sie als persönlichen Angriff zu werten, wie der Coach des Teams auf Platz 15 am Freitag hervorhob.

Vor dem Match gegen den SC Freiburg am Sonntag (17.30 Uhr DAZN) hat er sich bewusst entschieden das Thema Einstellung anzusprechen sagte Baum einen Tag nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Union Berlin mit dem Ausgleich in der Nachspielzeit. Sich gegenseitig anzutreiben habe eine enorme Auswirkung auf jeden Spieler auf die Fans und auf den Gegner unterstrich der Trainer und fügte hinzu: Wir bilden eine Einheit wir sind ein Team und möchten uns unterstützen.

Dazu gehört es hart in der Sache zu argumentieren und Kritik nicht persönlich aufzunehmen. Es dreht sich darum dass wir zusammen Fortschritte machen. Das stellt einen essenziellen Bestandteil der Fußballkultur dar. Wenn man sich nur nett ist kommst du keinen Schritt voran. Stattdessen traut sich dann niemand mehr etwas zu sagen. Und anschließend wundern sich alle warum wir keine starken Leader oder die passende Mentalität besitzen. Aus diesem Grund müssen wir daran arbeiten.

Nach einer kurzen Nacht musterte Baum mit einem Lächeln einige Augenringe wie er erwähnte. Gegen Freiburg erfordere es eine völlig andere Strategie als gegen Union ergänzte er. Der SC zeige starkes Spiel unglaubliche Disziplin in der Abwehr und hohe Flexibilität bei den Positionen. Da konfrontierst du scheinbar alle zwei Minuten einen anderen Gegner. Seine Spieler sollten darauf mit intuitivem Spiel reagieren ohne zu viel zu grübeln. Und ansonsten? Wir verfügen über einige starke Pläne sagte Baum ohne weitere Details zu nennen.