Barcala sieht Bayern als Familie und bleibt optimistisch

Barcala sieht Bayern als Familie und bleibt optimistisch

Es gibt Veränderungen im Kader, aber José Barcala bemerkt keine Unruhe. Der Coach der Frauenfußballer von Bayern München schaut zuversichtlich in die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte und die Titelchancen in drei Bewerben.

"Unsere Chemie stimmt, wir sind eng verbunden, es fühlt sich an wie in einer Familie", erklärte der Spanier am Donnerstag, einen Tag vor der Rückkehr aus dem Trainingscamp in Andalusien. Sein Team sei "stets bereit, neue Mitspielerinnen aufzunehmen und ihnen ein Zuhausegefühl zu geben".

Das ist wichtig. Die Mittelfeldakteurin Bernadette Amani und die Angreiferin Edna Imade sind die Frischlinge bei den Double-Gewinnerinnen. Sie sollen mittelfristig Georgia Stanway ablösen, die im Sommer Bayern verlässt, und unmittelbar die Nationalspielerin Lea Schüller ersetzen, die nun bei Manchester United spielt.

Barcala erwartet von den Neuankömmlingen bereits beim Auftakt gegen RB Leipzig am 25. Januar starke Leistungen. "Sie sind da, um uns direkt zu stärken", sagte er und hob hervor: "Sie sind in Fahrt und topfit. Allerdings müssen sie unseren Stil verinnerlichen. Das dauert, wir sollten geduldig sein."

Auf der Sechser-Stelle hält der Trainer die Bayern trotz des nahenden Abschieds der Schlüsselspielerin Stanway für hervorragend besetzt. Er erwähnte Amani ("Sie liefert uns viel"), Lena Oberdorf, Sarah Zadrazil und Arianna Caruso. Oberdorf komme gut voran, sei wegen ihrer schweren Verletzung jedoch noch fern einer Rückkehr.