Ausrede Doppelbelastung? Für da Costa "ein Alibi"
Erschöpfung aufgrund von Doppel oder Dreifachbelastung? Danny da Costa hat für solche Entschuldigungen kein Verständnis. "Ehrlich gesagt halte ich es immer für eine Ausflucht, wenn jemand behauptet, die Doppel oder Dreifachbelastung sei so anstrengend", erklärte der Verteidiger von FSV Mainz 05 nach dem 2:2 (1:0) in der Fußball Bundesliga gegen den DFB Pokalsieger VfB Stuttgart. Am Donnerstag (21.00 Uhr/RTL+) bestreitet das Team aus Mainz das Hinspiel im Achtelfinale der Conference League beim tschechischen Klub Sigma Olmütz.
Der 32 Jährige bestreitet, dass die engen Wochenpläne auch in der Hinrunde die Leistungen in der Bundesliga beeinträchtigen. "Vielleicht waren die Ergebnisse nicht optimal, aber ehrlich gesagt waren sie das auch nicht, wenn wir keine Doppelbelastung hatten", meinte er: "Bei dem, was immer kritisiert wird, nämlich dass die Laufleistung und Intensität fehlten, muss ich dagegenhalten. Das haben wir bereits bewältigt." Die Mainzer hätten in letzter Zeit schlicht ihre starken Auftritte nicht mit Punkten gewürdigt.
Das Klagen von Fachkollegen, deren Teams in mehreren Wettbewerben antreten, stößt bei da Costa auf Unverständnis. "Am Ende sind wir alle Profis geworden, um möglichst viel zu gewinnen. Und Erfolg bedeutet, in verschiedenen Bewerben mitzuspielen." Sich dann über zu viele Partien und die hohe Anstrengung zu beklagen, wirke "etwas heuchlerisch", urteilte der Treffer zum 2:2 gegen Stuttgart: "Aus diesem Grund freue ich mich auf das Donnerstagsspiel. Es wird eine tolle, eine herausfordernde Partie."