Außergerichtliche Einigung zwischen Preußen und Lorenz

Außergerichtliche Einigung zwischen Preußen und Lorenz

Etwa sechs Monate nach der fristlosen Kündigung von Marc Lorenz haben der Zweitligist Preußen Münster und der frühere Kapitän eine außergerichtliche Einigung erzielt. Der für Freitag geplante Termin vor dem Arbeitsgericht Münster entfällt dadurch.

Der Klub hatte sich im August nach dreijähriger Zusammenarbeit vom Mittelfeldspieler getrennt, weil es laut Vereinsangaben Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei Spendenmitteln gab. "Ich habe Fehler begangen und Leute enttäuscht, was ich tief bedauere. Preußen und seine Anhänger bedeuten mir viel. Ich habe nie wissentlich gegen den Klub verstoßen", erklärte Lorenz im Anschluss an die Einigung. Auf die Kündigung und die Anschuldigungen hin hatte der 37-Jährige mitgeteilt, unter einer psychischen Störung zu leiden. "Es war für mich längere Zeit schwierig, aus meiner Lage heraus Hilfsangebote zu nutzen", ergänzte Lorenz.

Preußen Münster "begrüsst die Einigung. Sie beruhen auf voller Verantwortung für die Unversehrtheit des Vereins und seiner Prinzipien sowie auf einem fairen Verhalten gegenüber dem langjährigen und leistungsstarken Spieler."