Asiens Fußballverband hofft weiter auf Irans WM-Teilnahme
Der asiatische Fußballverband AFC erwartet nach wie vor, dass der Iran im kommenden Sommer an der Weltmeisterschaft teilnimmt. Angesichts der anhaltenden politischen Konflikte und der Verschärfung des Krieges im Nahen Osten liegen bisher keine widersprechenden Hinweise vor, erklärte Generalsekretär Windsor John während einer Pressekonferenz im Verbands-Hauptquartier in Kuala Lumpur.
"Laut unseren Informationen wird der Iran antreten", betonte John am Montag. Die Lage werde sorgfältig überwacht, allerdings fehle es vorerst an "irgendeiner offiziellen Mitteilung", wonach das iranische Team am Wettbewerb nicht teilnehmen könne. Das Turnier läuft vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada ab.
Der US-Präsident Donald Trump hat in jüngster Zeit gemischte Botschaften vermittelt. Letzte Woche postete er auf seiner Plattform Truth Social, dass die Iraner willkommen seien, er es aber "dennoch nicht passend finde, dass sie kommen, bezüglich ihres eigenen Wohlergehens und Schutzes".
Der bewaffnete Streit im Nahen Osten hat kürzlich erhebliche Unsicherheiten bezüglich der iranischen Beteiligung an der WM geschürt. Der Grund dafür waren die Angriffe der USA und Israels gegen Ende Februar. Irans Sportminister Ahmad Donyamali hatte daraufhin unter anderem die Teilnahme seines Landes an dem Event bezweifelt.
Die drei Vorrundenspiele des Irans sind in Los Angeles und Seattle geplant.