Amiris motivierende Worte: "Köpfe hoch, Mut fassen"

Amiris motivierende Worte: "Köpfe hoch, Mut fassen"

Nadiem Amiri drückte seine Frustration kurz aus. Der Nationalspieler vom FSV Mainz 05 war natürlich über den verpassten Durchbruch im Abstiegskampf der Bundesliga enttäuscht. Trotzdem folgte vom Offensivtalent rasch eine klare Botschaft an die Teamkollegen und ein Aufruf an die Rivalen nach dem 2:2 (1:0) gegen Union Berlin.

"Köpfe hoch, Mut fassen und vorwärts", erklärte Amiri. Der Optimismus bezüglich der Ligaerhaltung bleibt stark: "Wir packen das, absolut sicher. Ich glaube fest daran. Unser Team ist einfach zu stark dafür."

Der Erfolg bei der gefühlvollen Rückkehr von Coach Urs Fischer nach Berlin schien nahe. Nach den Toren von Amiri (30.) und dem ehemaligen Union-Spieler Benedict Hollerbach (69.) nutzten Wooyeong Jeong (77.) und Danilho Doekhi (86.) jedoch Mainzer Schwächen in den letzten Minuten aus.

"Eigentlich müsste man mit einem Punkt zufrieden sein. Wir sind es aber nicht vollends", meinte Fischer: "In unserer Lage wären drei Punkte ideal gewesen."

Mainz bleibt unter Fischer sieglos. Das dritte Unentschieden in seiner Bundesliga-Zeit half dem Verein im Abstiegskampf nicht wesentlich. Mit neun Zählern nach 16 Partien bleibt die Position des Tabellenletzten kritisch. Im Duell um den Klassenerhalt nächsten Dienstag (20.30 Uhr/Sky) beim 1. FC Heidenheim muss unbedingt gewonnen werden.

Amiri ist sich dessen bewusst. "Jede Begegnung ist für uns jetzt ein entscheidendes Match", betonte der Stürmer. Obwohl der Sieg knapp entging, sah er in der Leistung in Berlin viele Stärken. "Es war ein solider Einstieg ins Jahr. Wir haben unzählige positive Aspekte gezeigt. Wir gehen in kleinen Schritten, doch voran. Bald holen wir uns die drei Punkte als Belohnung."