American Dreams: Das geschah in der deutschen WM-Nacht
NIEDERLANDE: Wieder Fan-Party in Oranje, dazu locker weiter - doch vollends überzeugt war Bondscoach Ronald Koeman noch nicht. "Solche schlampigen Momente dürfen nicht passieren", monierte der 63-Jährige nach dem 3:1 (2:0)-Sieg der Niederlande zum Gruppenabschluss gegen Tunesien. Gegen einen "stärkeren Gegner" wie Marokko in der nächsten Runde "kann dich das den Kopf kosten. Und das wollen wir vermeiden."
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JAPAN: Hajime Moriyasu bat die Fußball-Großmacht Brasilien mit japanischer Höflichkeit um Verzeihung. Wen er denn für das stärkste Team halte, wurde der Nationaltrainer der "Blauen Samurai" gefragt. Die Antwort? "Ich würde sagen: Argentinien. Ich entschuldige mich bei Brasilien, dass ich das gesagt habe", erklärte Moriyasu, nachdem er mit Japan das Ticket für das WM-Sechzehntelfinale durch ein 1:1 (0:0) gegen Schweden gelöst hatte. Schweden ist als Dritter sicher in der K.o.-Runde.
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CURACAO: Wie geht's weiter? Dick Advocaat hat nach dem WM-Aus mit Außenseiter Curacao seine Zukunft als Coach der "Blauen Welle" offengelassen. Er habe "noch keine Minute" über die Zeit nach dem Turnier nachgedacht, betonte er nach 0:2 (0:1) gegen die Elfenbeinküste: "Ich war auf das Spiel und die WM konzentriert. Ich wollte das beste Ergebnis bei diesem Turnier für uns herausholen." Geht's nach seinen Spielern, soll der 71-Jährige bleiben.
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AUSTRALIEN: Kein Sieger, trotzdem ein Gewinner. In einem über weite Strecken ereignislosen Duell mit Paraguay ist Australien als Zweiter der Gruppe D in die K.o.-Phase eingezogen. Der Mannschaft von Trainer Tony Popovic reichte dafür in Santa Clara ein fades 0:0. Paraguay, möglicher deutscher Gegner im Sechzehntelfinale, hat gute Chancen, als einer von acht Gruppendritten weiterzukommen. Höhepunkt des Spiels: Während einer Trinkpause wurde auf den Videowand ein Zuschauer gezeigt, der Bier aus einem Schuh auf ex trank - der Rest des Publikums jubelte.
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USA: Lange Gesichter gab's dafür bei den Hollywood-Stars wie Brad Pitt oder Leonardo Di Caprio: Vor dem Start der K.o.-Runde, in der sie am Mittwoch (Ortszeit) auf Bosnien und Herzegowina treffen, kassierten die USA einen Stimmungsdämpfer. Die Mannschaft von Trainer Mauricio Pochettino verlor nach einer Mega-Rotation ihr sportlich bedeutungsloses drittes Gruppenspiel 2:3 (1:2) gegen die Türkei und verpasste eine makellose Gruppenphase. Die Fans hielt es trotzdem nicht davon ab, voller Inbrunst das neu entdeckte "Country Roads" zu singen.
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