Adidas verliert weiteren Auftrag: Neue Bälle für die Champions League
Nach Angaben der "Financial Times" wird Nike mehr als 40 Millionen Euro für die Lizenzrechte ausgeben, die auch die Europa League und die Conference League einschliessen, und so genau das Doppelte von dem leisten, was Adidas bislang beigetragen hat. Der Hersteller aus Herzogenaurach stellte seit 2001 den legendären "Sternenball" für die Champions League zur Verfügung, davor nutzte die Eliteklasse Bälle von Nike.
Dieser kommende Vertrag ergibt sich aus einer Änderung im Marketingbereich. Das erste Mal verhandelte die Agentur Relevent den Kontrakt im Namen der UEFA und der Clubs. Relevent, mit Sitz in New York, hat Decathlon ersetzt.
Vor nur zwei Jahren musste Adidas eine deutliche Schlappe gegenüber Nike hinnehmen. Nach über siebzig Jahren equipieren die Amerikaner künftig den DFB, wobei der Vertrag vorerst von 2027 bis 2034 gilt. Nike soll Adidas mit einem Gebot von mehr als 100 Millionen Euro geschlagen haben, was dem Zweifachen des Angebots von Adidas entspricht.
Adidas bleibt Ballzulieferer für sämtliche FIFA Veranstaltungen, die Europameisterschaft, die Frauen Champions League und ab der nächsten Saison erneut für die Herren Bundesliga.