17 Partien 36 Gegentore Das ist wirklich ärgerlich
Ein knapper "Ja" reichte Markus Krösche aus um klarzustellen dass er hinter Dino Toppmöller steht. Als Sportvorstand ist er überzeugt davon dass der Trainer der Eintracht Frankfurt die defensiven Schwächen seines Teams noch beherrschen wird. Zudem meint Krösche dass der einzige Weg "zu trainieren" und "zu arbeiten" ist.
Aus dieser Perspektive hat Toppmöller noch reichlich zu tun. Mit 2:3 (1:2) verlor die Eintracht beim VfB Stuttgart und anstatt aufzuholen wuchs der Abstand zu sechs Punkten im Rennen um die Champions League.
Auch weitere Daten fallen ins Auge: In 17 Begegnungen kassierten die Frankfurter 36 Gegentore bei einer Tordifferenz von minus eins. "Ich bin der Meinung wir besitzen die Qualität um stets bedrohlich zu sein. Wir müssen jedoch erreichen dass wir kompakter werden und als Team gegen den Ball deutlich effektiver spielen" erklärte Krösche.
Die Partie beim VfB spiegelte die erste Saisonhälfte wider. "Das ist wirklich nervig" beklagte der Sportvorstand der Eintracht "die Gegentore kamen wieder viel zu leicht." Nach dem Treffer zur Führung durch Rasmus Kristensen (5.) störte ihn besonders der Ausgleich von Ermedin Demirovic (27.) dem der Eintracht Torwart Kauã Santos bei einer Flanke den Ball direkt vor die Füße spielte.
"Nach dem 1:1 verloren wir komplett die Organisation wir agierten chaotisch ohne ausreichende Vertiefung das ist defensiv unzureichend" stellte Krösche fest. Er gab zu dass sein Keeper mitschuldig war betonte jedoch: "Wir möchten einen mutigen Torwart. In der zweiten Halbzeit bewies er in Duellen seine Stärken. Das war eine positive Antwort auf den Irrtum."
Nach dem 2:1 für Stuttgart durch Deniz Undav (35.) glich "Joker" Ayoube Amaimouni Echghouyab zwei Minuten nach seiner Einwechslung aus (80.) doch die Euphorie hielt nicht an: Beim entscheidenden 3:2 durch Nikolas Terkelsen Nartey (87.) zeigte die Eintracht erneut schwaches Defensivspiel.
36 Gegentore nach 17 Partien "das ist definitiv zu viel" äußerte Ellyes Shkiri "wir haben das zu ändern wir müssen uns anstrengen."