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Sportdirektor von Bremen Fritz zur Kritik: "Muss nie persönlich ausarten"

Sportdirektor von Bremen Fritz zur Kritik: "Muss nie persönlich ausarten"

Fehler beim Transfer als reines "Missverständnis"

Der Manager des Bundesligisten im Fußball war in der schwierigen Phase des Teams für zahlreiche Anhänger zum Symbol der Probleme avanciert, zumal Werder Bremen unter seiner Leitung im Winter einen Ausrutscher begangen hatte. Fritz hatte irrtümlich geglaubt, der Klub habe die Quote für Leihspieler bereits ausgelastet.

"Es handelte sich um ein Missverständnis intern. Plötzlich war das Ganze öffentlich, und wir haben in der Außenkommunikation Patzer gemacht. Sportlich klappte es bei uns nicht; aus diesem Grund schwoll die Sache immer weiter an", erklärte Fritz.

Zusätzlich meinte er: "Falls uns im Winter durch diesen Irrweg Chancen auf dem Markt entgangen wären, weil wir falsch lagen, hätte ich die scharfe Kritik akzeptiert. Das traf jedoch nicht zu. Wir konnten handeln und anpassen. Bloß wollte das keiner mitbekommen."

Spielzentrum: Bremen gegen Leipzig

Überzeugt von Thioune

Statt der Entlassung des Trainers Horst Steffen zu Jahresbeginn Februar und einem ruckeligen Einstieg mit dem Nachfolger Daniel Thioune hat sich Bremen kürzlich mit drei Erfolgen in vier Partien stabilisiert. Zum 28. Spieltag am Samstag (15:30 Uhr/Sky) gegen RB Leipzig führt Werder mit vier Zählern Abstand zum Abstiegsrang 16.

Fritz empfindet durch den positiven Trend keine Erleichterung, doch er fühlt sich in der Wahl für Thioune bestärkt. "Nach 45 Minuten bei Daniel dachte ich, das ist der Richtige. Heute erkenne ich, es war mehr als nur Worte. Er hält motivierende Reden, zeigt den Spielern Wege aus der Patsche. Täglich geht er ins Detail bei der Arbeit", so Fritz.