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Am Saisonende: Karriereende für Schiedsrichter Ittrich

Am Saisonende: Karriereende für Schiedsrichter Ittrich

Der Schiedsrichter Patrick Ittrich rundet mit dem Abschluss der Bundesliga nach 23 Jahren seine Laufbahn als Profi ab. Trotz diverser kontroverser Entscheidungen nannte er dies die härteste Wahl, die er je "im Fußball treffen musste", so der 47 Jährige in einer Erklärung des DFB vom Donnerstag.

Er fühle sich stark respektiert von Kollegen unter den Schiris, von den Zuschauern und den Klubs. Dies erzeuge "ein wunderbares Empfinden", hob der Polizist hervor. "Dazu komme ich aktuell in Topform und bei guter Gesundheit. Aus diesem Grund passt der Moment perfekt, um Schluss zu machen."

Ittrich hat bisher 90 Partien in der Bundesliga moderiert, öfter setzten ihm Blessuren zu. Lediglich dreimal musste er ein Kreuzbandriss auskurieren. Zwei Situationen prägten ihn nachhaltig: 2011 bot er nach dem Suizidversuch seines Mitstreiters Babak Rafati die Soforthilfe. 2024 verhinderte er auf dem Rasen eventuell den Tod von Josuha Guilavogui, der Profi aus Mainz hatte seine Zunge eingenommen. 2023 thematisierte Ittrich eine Todesdrohung gegen seine Person nach einem Duell in der Zweiten Liga.

Man werde ihn vermissen, nicht nur als "bekanntes Antlitz der Bundesliga", meinte der Leiter der Schiedsrichter Knut Kircher. Hinzu komme, dass "kaum ein anderer die Freude am Schiedsrichterdasein so intensiv ausgelebt hat wie Patrick": "Durch seine gelassene Weise schuf er im Team der Top Schiris kontinuierlich eine einladende Stimmung."